Als Grundlage zum Bau eines handlichen Kommunikators dient der Damen-Rasierer
von Gillette Sensor Excel,
da hier die Form dem Original aus den Filmen am Besten entspricht.
Als Erweiterungsteile haben wir dazugenommen (aus Baumarkt):
Glasbodenhalter (Durchmesser 3mm) für die Antennen, 6mm Nieten und Teile von
Anorak-Druckknöpfen
für weitere Zierteile/Beschlagteile.
Als weiteres Material/Werkzeug haben wir benötigt/benutzt:
- Schnabelzange/Telefonzange
- Messer, Schere (halbrund und gerade)
- Klemmen
- Schleifpapier
in verschiedenen Körnungen
- Spachtelmasse aus dem Kfz-Bereich
- UHU-Kraft-Komponentenkleber klar
- Pattex-Komponentenkleber
- Pattex-Kompaktkleber
- Diverse
kleine Bohrer (2mm, 3mm, 5mm)
- Lochstanzer
(10mm)
- Körner
- Akkuschrauber
/ Bohrschleifer
- Schleifsätze
für Bohrschleifer
- Grundierung,
Klarlack
- Farbe
(Acryl / Buntlack) in verschiedenen Tönen (je nachdem wie der Kommunikator
aussehen soll)
- Kohlestift / Bleistift
- Pappe
(etwas stärker)
1) Zuerst wird aus dem Rasierer die Halterung für die Klinge mit
einer Zange vorsichtig herausgenommen.

2) Danach trennt man die Oberschale des Rasierers vorsichtig mit
einem Messer ab. Wichtig ist hierbei, dass man bei diesem Modell
zuerst die Oberschale abtrennt, weil sonst die Halterungen (sind an der
Unterschale dran) beschädigt werden können und man die Teile
dann später nicht mehr miteinander zusammenfügen kann.
Dieser Arbeitsschritt ist aber nur dann erforderlich, wenn man vorhat, den
Kommunikator zweifarbig zu lackieren.

4) Im nächsten Schritt haben wir bereits die Oberschalen mit
Schleifpapier abgeschliffen.
5) Die geschliffenen Oberschalen und die anderen Einzelteile des
Rasierers werden nun mit Grundierung vorbehandelt.
Wichtig ist, dass die Grundierung beim gerippten Mittelteil etwas flüssiger
ist, damit diese gut in die einzelnen Rippen läuft
und diese nicht verstopft.
6) Jetzt kann man auch schon damit anfangen, die zusätzlichen
Kleinteile herzustellen.
Wir haben diese aus stärkerer Pappe herausgeschnitten und mit Lochstanzer bzw.
Bohrer entsprechend bearbeitet.
7) Auch diese Zusatzteile werden nun mit Grundierung vorbehandelt und
kurz danach entsprechend den Farbvorstellungen fertig lackiert.
Auch das gerippte Mittelteil kann jetzt mit Farbe soweit fertig lackiert werden.
Auch hier ist wieder darauf zu achten,
dass die Farbe etwas verdünnt ist, damit diese gut zwischen die einzelnen
Rippenelement fließt.
Nach dem trocknen haben wir gerade dieses Element nochmals mit Klarlack
behandelt.
8) Die aus Pappe hergestellten und mittlerweile auch fertig
lackierten Zusatzteile haben wir nun etwas verfeinert.
Dazu wird von einem Bleistift etwas Kohle heruntergeschliffen. Mit dem Finger
jetzt einfach die Kohlespäne aufnehmen
und über die Teile reiben. Diese erhalten nun einen schönen gebrauchten,
metallischen Effekt.
Das gleiche wird später auch mit dem Gehäuse gemacht.
9) Auch kann man jetzt schon die Gehäuseteile in der entsprechenden,
gewünschten Farbe lackieren.
Ist alles getrocknet, werden die
beiden Gehäuseteile, die seitlichen Knöpfe und das mittige, gerippte
Teil
einfach wieder zusammengesteckt.
Für das gerippte Mittelteil haben wir bei allen vier Modellen die Revell Farbe
90 alu gewählt.
Für die Gehäuseteile haben wir uns für die Farben 54 dunkelblau, 92 kupfer
und 91 silber-metallic entschieden.
Hier kann aber jeder für sich selbst entscheiden, welche Farbkombination ihm am
besten gefällt.
Um noch etwas Farbkontrast reinzubringen, haben wir die Knöpfe, welche oben
links und rechts zu sehen sind
sowie den äußeren Ring des gerippten Mittelteils (ist außen zwischen der
Ober- und Unterschale zu sehen)
mit jeweils einer anderen Farbe lackiert. Beim blauen bzw. kupferfarbenen Gehäuse
sind die Knöpf silber,
beim silber-metallicfarbenem Gehäuse sind diese dunkelgrau.
10) Damit man später die Antennenteile gut anbringen kann, wird die
Öffnung oben (wo die Halteklemmen für die Klingen
herausgetrennt wurden) jetzt mittels Spachtelmasse gefüllt und
verschlossen.
Die Klemme hält die beiden Schalenteile gut zusammen, während die
Spachtelmasse trocknet.
11) Anschließend wird das entsprechend verschliffen....
12) .....und wieder mit der passenden Gehäusefarbe nachlackiert.
13) Damit die Ergänzungsteile auch gut halten, haben wir zusätzlich
Löcher in das Gehäuse gebohrt
(dort wo die Teile dann später sind). Der
Komponentenkleber sitzt somit nicht
nur auf der lackierten
Oberfläche auf (was nicht unbedingt zu optimalen Halt führt) sondern läuft
durch die Löcher auch in das Gehäuse.
Die Teile sitzen jetzt wirklich „bombenfest“.
14) Die Beschlagteile werden nun mit Komponentenkleber befestigt. Das
obere, mittig angebrachte Teil
wird mit dem Komponentenkleber bzw. Pattex Compactkleber befestigt. Hier muß
man ggf. (gerade an der gebogenen Stelle,
oben mittig) die Farbe etwas leicht abkratzen, damit der Kleber einen guten
Haftgrund hat und das gebogenen Teil auch dran bleibt.
15) Bevor man nun die restlichen Aufsatzteile aufklebt, ist es
wichtig, dass man gerade diese,
wo man auch mit Nieten gearbeitet hat, hinten abschleift. Die Nieten sind höher
als das aus Pappe gefertigte Teil.
Durch das Abschleifen der Nieten bekommt man eine bündige Grundfläche, was
dann später beim Verkleben wichtig ist.
16) Sobald alles getrocknet ist, bohrt man oben die Löcher für die
Antennenteile, füllt diese ebenfalls mit Komponentenkleber
und steckt die Antennenteile dann ein. Hierfür hat sich der
Pattex-Komponentenkleber empfohlen, weil er etwas flüssiger ist und
besser in die Löcher einfließt. Evtl.
mit einem dünnen Draht den Kleber in die Löcher eindrücken.
Damit die runden Antennenelemente auch gut halten, haben wir diese im unteren
Bereich etwas leicht eingekerbt.
Für die abschließend zu befestigen Aufsatzteile in der Mitte haben wir klaren
UHU-Kraft-Komponentenkleber genommen,
weil hier evtl. Klebereste, welche im gerippten Mittelteil schlecht entfernt
werden können, optisch nicht weiter auffallen.
Gerade im Bereich der gerippten Fläche sollte der Kleber etwas dicker
aufgetragen werden, damit dieser gut zwischen
die Rippen gedrückt wird und die Teile somit optimal halten.
17) Sobald alles getrocknet ist, wird das ganze Teil
nochmals mittels Kohlespäne bearbeitet (siehe auch Punkt 8)
um einen guten „gebrauchten, metallischen Eindruck“ zu bekommen.
Unser Ergebnis bei vier Modellen:
